Seidl SPÖ: Sportflächen sichern, leistbaren Zugang erhalten
OTS
Gegen die Verbauung und Kommerzialisierung des Postsportplatzes – Informationen zur Bürgerbeteiligung im Oktober 2026.
Die Presseaussendung vom 8. Juni fasst die wichtigsten Entwicklungen rund um den Postsportplatz pointiert zusammen!
Basierend auf umfangreichen Recherchen haben wir zahlreiche Argumente gegen eine Verbauung zusammengestellt. Aspekte wie Sport, Infrastruktur, sowie Natur und Umwelt werden genau erörtert.
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Der Postsportplatz in Wien Hernals ist eine große zusammenhängende Sportanlage und beherbergt knapp 30 Vereine mit 800 Mitgliedern, und bietet allen Interessierten die Möglichkeit zur Ausübung von Sportarten wie Fußball, Tennis, Beach-Volleyball, Bowling, Landhockey, Minigolf, u.v.m. Darüber hinaus hat er für den Bezirk und die Stadt eine wichtige ökologische Funktion, da das Gelände über einen dichten Bestand alter Bäume verfügt und direkt mit dem an den Wienerwald anschließenden Grüngürtel verbunden ist.
Die Post AG plant erneut eine umfangreiche Bebauung des Areals – größeren Ausmaßes als 2019. Versiegelte Flächen werden nicht entsiegelt, sondern verbaut. Der gemeinnützige Sportbetrieb des PostSV droht zu enden. Das Postsportareal liegt in einer der zwei verbliebenen Kaltluftschneisen Wiens – seine Verbauung wäre ein klimapolitischer Rückschritt. Die Bürgerinitiative Zukunft Hernals hält dagegen: mit Fakten, Argumenten und klaren Forderungen.
Eine von der Stadt initiierte Informationsveranstaltung Anfang 2020 wird nachträglich als Beteiligung dargestellt, einzelne Wortmeldungen werden im „Ergebnisbericht“ als Anliegen der Anrainer präsentiert, eine objektive und nachvollziehbare Dokumentation unterbleibt.
Die Anliegen der Petition konnten zwar kurz beim Petitionsausschuss im Wiener Rathaus präsentiert werden, eine weitere Einbindung in Entscheidungsprozesse ist jedoch nicht vorgesehen.