Fragen des Offenen Briefes

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Im folgenden Text sind die die jeweilige Frage betreffenden Passagen mit der entsprechenden Farbe hinterlegt um die Zuordnung zu erleichtern.

Antwort der Post AG (Edith Hlawati, Vorstandsvorsitzende der Post AG):

Danke für Ihre Anfrage betreffend der Postsportgründe. Als Aufsichtsratsvorsitzende der Post – und nicht als CEO der Beteiligungsholding ÖBAG – bin ich über dieses Projekt informiert. Wie Sie wissen, möchte die Österreichische Post AG auf ihrem Areal im 17. Bezirk eine städtebauliche Idee verwirklichen, mit der einerseits die Zukunft des Sports durch Vereine, Schulen, Anrainer*innen, gewerbliche Betreiber*innen usw. gesichert werden könnte und andererseits eine zukunftsfähige Stadtteilentwicklung mit dem Schwerpunkt Wohnen entstehen könnte.

Die Post ist im Rahmen des Projekts Postsportviertel+ bestrebt, den Grünanteil am Areal zu erhöhen und der Baumbestand soll erhalten bleiben. Teile des Areals stellt die Post zukünftig für öffentliche Freiraumnutzung zur Verfügung, z.B. kann die Nutzung des Christine Nöstlinger Parks auf dem Grundstück der Post auch zukünftig für alle gesichert werden. Um dieses Gesamtpaket an hohen Investitionen durch die Post zu stemmen, ist eine adäquate Randverbauung auf bereits versiegelten Flächen in Entsprechung eines umfassenden Sportkonzeptes (Sportflächenschutzgesetz) notwendig.
Die Österreichische Post AG ist sich der Bedeutung des Ortes bewusst – eine respektvolle nachhaltige Neugestaltung erfolgt in enger Abstimmung mit der Stadt Wien. Das Projekt befindet sich im Planungsprozess und die städtebaulichen Planungsschritte liegen aktuell bei der Stadt Wien. Für weitere Informationen ersuche ich Sie, sich direkt an die Österreichische Post zu wenden, denn die Umsetzung liegt in der Verantwortung des Vorstandes, dem eine Einbindung der Anrainer ein wichtiges Anliegen ist.