Forderungen

  1. Bewahrung der bestehenden Flächenwidmung im bestehenden Postsportareal
  2. Erhalt aller Bäume und allen Grün- und Freiraumes im Bereich des Postsportareals
  3. Durchführung einer Umweltverträglichkeitsprüfung für das geplante Bebauungsprojekt
  4. Beibehaltung der Normgrößen der jetzigen Sportflächen
  5. Erstellung eines Verkehrsgutachtens
  6. Offenlegung aller dieses Gebiet betreffenden Vorhaben seitens der Post AG

Argumente gegen die Verbauung

Dem Wiener Postsportareal, das auf eine 100jährige Geschichte als Sport- und Erholungsfläche im Herzen des 17. Wiener Gemeindebezirks zurückblickt, droht die Bebauung. An den Randgebieten des Geländes plant die Österreichische Post AG ein riesiges Wohnbauprojekt, für das eine Änderung der Flächenwidmung Voraussetzung ist. Aus den momentan zu Verfügung stehdenden Unterlagen (...) geht hervor, dass dieses Bauvorhaben ca. 1000 Wohnungen mit ca. 3000 Bewohnern vorsieht. Daraus entstehende Problematiken:
  • Überlastung der bestehenden städtischen Infrastruktur (Schulen, Kindergärten, medizinische Betreuung, udgl.)
  • Verkleinerung von Sport- und Spielplätzen
  • Reduktion von Frei- und Grünfläche
  • Dezimierung des Altbaumbestandes
  • Erhöhung der Bebauungsdichte
  • Überlastung der berstehenden Verkehrsinfrastruktur

Weitere Argumente

  • Verlust von Spiel- und Sportplätzen, die von Schulen, Vereinen und Sportbegeisterten genutzt werden (ca. 10 Tennisplätze und 2 Fußballfelder)
  • Gefährdung des Spielbetriebes der lokalen Sportvereine
  • Massive Beeinträchtigung des Sportbetriebes durch umliegende Verbauung
  • Verlust von ökologisch wichtigen Frei- und Grünflächen, dadurch Beeinträchtigung der grünen Infrastruktur
  • Klimatische Konsequenzen, wie eine zusätzliche Erhöhung des UHVI-Index (Urban Heat Vulnerability Index), sind zu befürchten.
  • Reduktion des Grünzuges, der momentan vom Wienerwald über die Weinberge und Friedhöfe, über die Alszeile bis zum Postsportplatz führt
  • Reduktion des Altbaumbestandes, klimarelevanter Grünflächen und Vernichtung von Rückzugsorten zahlreicher (geschützter) Tierarten
  • Überlastung des ohnehin ausgelasteten öffentlichen Verkehrsnetzes, insbesondere der Straßenbahnlinien 42 und 43
  • Massive Erhöhung des motorisierten Individualverkehrs, dadurch Erhöhung der Lärm-, Feinstaub- und Abgasbelastung (in direkter Schul- und Kindergartennähe)